Zur Rückweisung der AP22+

Sorgen und Ängste in der Bevölkerung werden ignoriert.

Keine Subventionen für die Wasser-verschmutzung!
Keine Subventionen für den Pestizid- und prophylaktischen Antibiotika-Einsatz!

Wiedlisbach, 21. August 2020

Eine von der CSS gestern veröffentlichen Studie zeigt auf, dass Antibiotika-Resistenzen und mit Pestiziden belastetes Trinkwasser den Schweizer*innen mehr Sorgen bereiten als Corona.

Und was entscheidet die Wirtschaftskommission des Ständerates heute?

Sie empfiehlt, die Agrarpolitik (AP22+)  und somit auch das ohnehin schon sehr bescheidene Massnahmenpaket als Alternative zur Trinkwasserinitiative zu sistieren.

Damit werden wieder einmal die Sorgen und Ängste in der Bevölkerung ignoriert.

Und einmal mehr zeigt sich, dass die vom Bauernverband angeführte Agrarlobby jeden Fortschritt für eine trinkwasserfreundliche und ernährungssichernde Landwirtschaft torpediert.

Angesichts dieser Totalblockade braucht es nun eine entschiedene Intervention des Volkes. Mit einem Ja zur Trinkwasserinitiative kann das Volk nächstes Jahr eine zukunftsfähige Agrarpolitik auf den Weg bringen. Für sauberes Trinkwasser. Dafür, dass Antibiotika auch in Zukunft wirken. Für eine auf Nachhaltigkeit, Biodiversität und die Gesundheit von Mensch und Natur ausgerichtete Landwirtschaft.

Medienmitteilung WAK-S: Freitag, 21. August 2020

Für Rückfragen und mehr Informationen
Franziska Herren, Mitinitiantin, Tel. +41 79 829 09 19, E-Mail

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