Argumente

Unsere Subventionen nachhaltig einsetzen

Die Trinkwasserinitiative verlangt, dass unsere Steuermilliarden zukünftig in eine pestizidfreie Lebensmittelproduktion fliessen, die Antibiotika nicht prophylaktisch einsetzt und einen Tierbestand hält, den sie mit einheimischem Futter ernähren kann. Nebst den Steuermilliarden sollen die Bäuerinnen und Bauern mit Forschung, Bildung und Investitionshilfen unterstützt werden. Zum Schutz unser Gesundheit, der Biodiversität, der Böden, des Wassers, des Klimas – dies sind die Grundlagen unserer Nahrungsmittelproduktion.

Pestizide gefährden unsere Gesundheit

Die in der Landwirtschaft eingesetzten Pestizide gelangen in unser Trinkwasser. Eine Million Menschen in der Schweiz konsumieren derzeit Trinkwasser, das die Grenzwerte für Pestizide überschreitet – das gefährdet unsere Gesundheit. Vielerorts ist dadurch eine Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser nicht mehr möglich.

Antibiotikaresistenzen im Trinkwasser sind lebensbedrohlich

Durch den übermässigen Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung entwickeln sich antibiotikaresistente Bakterien. Diese lebensbedrohlichen Bakterien gelangen via Gülle und Mist auf die Felder und von dort in unsere Nahrung und in unser Trinkwasser.

Futtermittelimporte bringen krebserregendes Nitrat ins Trinkwasser

Die Tierbestände für die Produktion von Fleisch und Eiern in der Schweiz sind heute durch den massiven Futterimport von 1,2 Mio. Tonnen pro Jahr künstlich überhöht. Die Folge sind Gülleüberschüsse, die zu krebserregendem Nitrat im Trinkwasser führen.

Weitere Argumente

Die Initiative in Kürze – Flyer

Trinkwasserinitiative: Fakten und Hintergründe, 24. Juni 2020
Hintergrund und Tragweite der Trinkwasserinitiative – Gutachten des SFV/VSA